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2. Regionalkonferenz 'nordwest2050'

Dialog mit der Region wird fortgeführt

Am 23. Juni 2010 fand in Bremen die 2. Regionalkonferenz im Rahmen von ‚nordwest2050' statt. Zielsetzung dieses Workshops war es, mit den Vertretern der Wirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammern und Fachressorts über Kriterien einer steuernden Förderpolitik in Richtung Klimaanpassung zu diskutieren. Gleichzeitig führte die Veranstaltung den Dialog mit den Akteuren in der Metropolregion Bremen-Oldenburg fort, um die Forschungsergebnisse mit den Erfordernissen der Praxis zu verknüpfen.

Prof. Dr. Klaus Fichter von der Universität Oldenburg präsentierte in seinem Einführungsvortrag Ergebnisse der regionalen Klimafolgenforschung und zeigte Beispiele auf, welche Chancen und Risiken sich daraus für regionale Unternehmen ergeben können. Dr. Detlef Pukrop von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg legten aus ihrer Sicht dar, welche Rolle Wirtschaftsförderung spielen kann, um unternehmerische Aktivitäten zur Anpassung an den Klimawandel zu fördern.

Die anschließenden Diskussionsrunde wurde von Dr. Ralph Baumheier, Sprecher von ‚nordwest2050' für die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V., geleitet und thematisierte Fragen bezüglich Chancen, Risiken und Barrieren von Klimaanpassungsprozessen in Unternehmen und der Rolle von Wirtschaftsförderung. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmenden einig: Eine praxisbezogene regionale Klimaanpassungsstrategie kann die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und die Vorreiterrolle der Metropolregion langfristig sichern. Dazu muss allerdings die Strategie rechtzeitig und unternehmensgerecht gestaltet werden. Die Wirtschaftsförderung kann diesen Prozess mit ihren bereits bestehenden Strukturen unterstützen.

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